Springe zum Hauptinhalt Springe zum Hauptmenü Springe zur SiteSearch

Dämmung

Der Wärmeschutz eines Gebäudes steht für Energieberater bei jedem Projekt im Fokus. Hier gilt es zu entscheiden, welcher Dämmstoff an Dach, Fassade, Sockel, Geschossdecke oder Bodenplatte zu priorisieren ist und welches System – also WDVS oder Innendämmung, Zwischen- und/oder Aufsparrendämmung – sich jeweils am besten eignet. Das Thema umfasst vielerlei Aspekte von Grundsatzfragen bis hin zum Schnittstellendetail.

Der Dämmputz wird im Spritzverfahren auf das Mauerwerk appliziert. Es lässt sich präzise und ohne Zeitdruck abziehen.
Hasit

Für Schaumschläger im besten Sinne

-

Als Alternative zu konventionellen Dämmplatten stellt Hasit seinen Dämmstoff Fome vor. Das Ausgangsmaterial besteht zu 99 Prozent aus anorganischen mineralischen Feststoffen sowie einem Prozent organischen Additiven. Es wird auf der Baustelle mit Sauerstoff aufgeschäumt und erhält so seine dämmenden...

XPS Eco verbindet Nachhaltigkeit mit Leistung und trägt somit wesentlich zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen bei.
Ursa

Kreislauf­fähig dämmen

-

Der Anbieter Ursa legt nach eigener Aussage besonderen Wert auf die nachhaltige Produktion seiner Dämmstoffe. Die Dämmplatten der Produktlinie XPS Eco bestehen ab sofort zu durchschnittlich 70 % aus recyceltem Material. „Mit dem erhöhten Recyclinganteil leisten wir einen wichtigen Beitrag zur...

Die Mineralwolle aus Recyclingglas ist für die Dämmung von Dächern, Fassaden, Wänden und Böden geeignet und kann Fachhandwerkern wie von Laien verarbeitet werden.
Saint-Gobain Isover

Wolle mit Blauem Engel

-

Die Mineralwolle Lanaé vereint gemäß Hersteller Saint-Gobain Isover in puncto Verarbeitung, Leistungsfähigkeit und Ressourcenschonung eine Vielzahl hervorragender Eigenschaften. Sie besitzt eine angenehme Haptik, ist zudem leicht zu schneiden und einfach zu verlegen. Lanaé verfügt über eine weiche...

Vorführung am Modell: Bei den Linzmeier-Impuls-Fachseminaren 2026 wurde die Hybridlösung aus PU-Hartschaum und Zellulose-Einblasdämmung demonstriert.
Linzmeier

Effizientes Dämm-Duo

-

Die Kombidämmung aus der Aufsparrendämmung Linitherm Loop und der Einblasdämmung Isocell ist laut Anbieter Linzmeier aus ökologischer Sicht kaum zu übertreffen. Die dünnen und leichten Linitherm-Loop-Produkte werden zu rund 60 % aus landwirtschaftlichen Pflanzenabfällen wie ausgedroschenem Mais...

Wärmedämmung und Technik für den außenliegenden Sonnenschutz sind in der Zarge bereits integriert.
Maxit

Zarge als Baubeschleuniger

-

Zwischen Fassade, Fenster und Sonnenschutz treffen allerhand Gewerke aufeinander. Um Planung und Umsetzung spürbar zu erleichtern, entwickelte die Maxit-Gruppe mit den Partnern Folgner und Somfy eine durchdachte Lösung: Die Sonnenschutzzarge ist ein im Werk vorgefertigtes Fassadenelement, welches...

Feuchtigkeit beeinträchtigt das Wärmedämmvermögen von Alpha Core Pad (links) und Alpha Core Pure (rechts) nicht.
Kingspan

Für hinterlüftete Fassaden

-

Mit den Hochleistungsdämmstoffen Alpha Core bietet Kingspan Insulation eine Lösung für Architekturprojekte, die eine effiziente Dämmung mit hohen technischen Standards erfordern. Die schlank bemessenen, silikat-basierten, rein mineralischen Platten eignen sich gleichermaßen für Neubau und Sanierung...

VDPM-Tagung: „Bauen muss sich wieder rechnen“

-

Bei der Mitgliederversammlung des VDPM standen schwache Marktzahlen, zu viel Regulierung und ein zähes politisches Tempo im Fokus. Was jetzt gefordert wird.

GEB Webinar - Feuchteschutz – Instandhaltung und Sanierung von Flachdächern [09.06.2026]

-

Flachdächer im Bestand: Reicht die Dämmung, ist die Abdichtung noch dicht? Das Webinar am 09.06.2026 zeigt typische Schwachstellen, den Einfluss von Feuchtigkeit und wie Schäden richtig bewertet werden – für sichere Entscheidungen in der Praxis.

1  Algenbefall kann dort auftreten, wo die Fassaden einer starken Feuchte­belastung ausgesetzt sind und nicht in ausreichendem Maß austrocknen können. Wo der Wärmeschutz des Gebäudes durch Wärmebrücken unterbrochen wird, wie hier im Bild durch die Dübelungen der Dämmpackung, zeigen sich Lücken.
Algen- und Pilzbefall hinauszögern (2)

Es den Mikroben schwer machen

-

Nachdem sich der erste Teil dieses Beitrags mit den Ursachen für einen mikrobiellen Befall von Fassaden beschäftigt hat, geht es im zweiten Teil um die Maßnahmen, mit denen sich die Ansiedlung von Algen, Pilzen und Bakterien zumindest erschweren lässt. Frank Frössel

Zweischalige Wand, historisch: Auch hinter so schmucken Fassaden wie diesen finden sich Hohlräume, die mit wenig Aufwand gedämmt werden können.

Versorgungskrise erfordert Senkung des Heizenergieverbrauches

-

Gerade in der gegenwärtigen geopolitischen Situation ist der hohe Wärmebedarf des Gebäudebestandes ein Handicap. Ihn senkt man am schnellsten durch minimalinvasive und niedriginvestive Wärmeschutzmaßnahmen, sagt unter anderem der Fachverband Einblasdämmung.   

Algen an einer wärmegedämmten Fassade: Dübelabzeichnungen verstärken den optischen Mangel durch mikrobiellen Befall.
Mikroorganismen an Gebäudeaußenwänden (1)

Nicht schön, aber auch nicht schädlich

-

Mikrobieller Befall auf Fassaden ist für viele Hauseigentümer ein starkes Argument gegen Dämmmaßnahmen. Algen, Pilze und Bakterien aber trifft man eben nicht nur auf Wärmedämm-Verbundsystemen an. Die Ursachen für die Verbreitung sind vielfältig, haben sicher mit Bauweisen und Baustoffen zu tun, in höherem Maße jedoch mit der Umwelt und dem unmittelbaren Umfeld von Gebäuden. Der erste Teil dieses Beitrags zu Mikroorganismen an Fassaden setzt sich mit ihren spezifischen Wachstumsbedingungen und mit den multikausalen Hintergründen des Phänomens auseinander. Frank Frössel

Florian Maiwald
Podcast

Dämmung: Zentraler Baustein der Energiewende

-

Trotz ihres großen Potenzials zur Senkung von Energieverbrauch und Emissionen ist die Dämmung zuletzt in den Hintergrund geraten. In Folge 44 des Podcasts Gebäudewende erklärt Florian Maiwald vom Ifeu Heidelberg, was die Gründe dafür sind und warum Dämmung weiterhin unverzichtbar ist. Er spricht auch über Fördermaßnahmen sowie die ökologische Bewertung von Dämmstoffen. Markus Strehlitz

Feuchteverhalten von zweischaligem Mauerwerk

Das Trocknungswunder

-

Zweischaliges Mauerwerk ist in Nordeuropa ab zirka 1860 die typische Außenwandkonstruktion bei Wohnbauten. In Norddeutschland trifft man sie heute bei 60 Prozent aller Häuser an, viele davon immer noch ohne Kerndämmung. Das hat mit der Angst vor Feuchteschäden zu tun, die sich sogar in der Forderung einer Wandbelüftung in der DIN 1053 niederschlug. Diese Angst aber ist unbegründet, was bereits 1984 wissenschaftlich erwiesen wurde. Werner Eicke-Hennig

1 Bei den Großbrandversuchen wurden mineralische Platten exemplarisch auf ihre Schutzwirkung getestet. Sowohl eine sechs Millimeter dünne Faserzementplatte (Knauf Aquapanel Cement Board Rooftop) sowie zwei zementgebundene Holzspanplatten (Cetris Basic Board) in acht und zwölf Millimeter Dicke wurden unmittelbar auf die EPS-Dämmplatten aufgelegt.
Brandsicherheit von PV-Anlagen auf Flachdächern

Brandschutz im Paket

-

Mit der sich etablierenden Solarpflicht steigen die Anforderungen an sichere PV-Lösungen auf Flachdächern. Entscheidend sind nicht einzelne Materialien, sondern das Zusammenspiel des gesamten Dachaufbaus. Neue Untersuchungen zeigen, welche Konstruktionen verlässlich schützen. Ulrich Meier

1  Gut gemeint, aber nicht gut ausgeführt, und in der Baustellenrealität leider öfter anzutreffen: Die mehrlagige Anbringung der XPS-Platten, hier auch mit Dübelung, ist nicht normgerecht.
Typische Mängel bei der Sockeldämmung

Aus den Fehlern der anderen ­lernen

-

Im Sockelbereich, am Übergang von den erdberührenden Bauteilen zur Fassade, hat eine Dämmung besonderen Anforderungen zu genügen. Sie müssen bei der Planung und bei der Ausführung berücksichtigt werden, doch gerade letztere lässt oft zu wünschen übrig. Der Beitrag stellt die häufigsten Fehler vor und erläutert die Folgen, die sie haben können. Dirk Baune

Die mit ökologischen Baustoffen errichtete Waldorf-Kinderkrippe in Villingen-­Schwenningen hat der freie Architekt Otto Merz entworfen und geplant (www.otto-merz.eu)
Neue und wiederentdeckte Baustoffe

Zurück in die Zukunft

-

An Baustoffen gibt es mehr als Beton, Kalksandstein, Stahl oder Ziegel. Alternativen wie Holz, Lehm oder Stroh punkten fast durchweg mit CO₂-sparender Herstellung und Kreislauffähigkeit. Da die Lebenszyklusbilanz eines Gebäudes zukünftig wichtiger werden wird, sollten sich Energieberatende mit diesen Materialien beschäftigen – auch wenn manche noch in der Entwicklung sind. Alexander Borchert

Dämmung – zentraler Baustein für die Wärmewende

-

Trotz ihres großen Potenzials zur Senkung von Energieverbrauch und Emissionen ist die Dämmung zuletzt in den Hintergrund geraten. In der 44. Folge des Podcasts Gebäudewende diskutiert Markus Strehlitz mit Florian Maiwald vom Ifeu Heidelberg, was die Gründe dafür sind und warum Dämmung weiterhin unverzichtbar ist. Thema sind auch Fördermaßnahmen sowie Dämmstoffe mit ihren ökologischen Eigenschaften.

Die Stiftung Klimaneutralität regt an, keine Steigerung der Sanierungsrate im Bereich der Gebäudehüllen anzustreben, sondern stattdessen den Austausch fossiler Heizungen durch Wärmepupen zu beschleunigen.

Reicht die derzeitige Sanierungsrate?     

-

Die Stiftung Klimaneutralität stellt auf Basis einer Prognos-Studie die bisher allgemein empfohlene Steigerung der Sanierungsrate in Frage. Anlässlich eines Online-Pressegesprächs stellten wiederum viele der Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Medien die besagten Schlussfolgerungen der Stiftung in Frage.

Führte durch den Tag: das Moderations-Dreierteam aus Redakteurin Claudia Siegele vom Gebäude-Energieberater, Redakteur Matthias Rehberger von der Glaswelt und Martin Prösler von Proesler Kommunikation
6. Digitale Fachforum „Gebäudehülle im Fokus“

Auch für Turbos gelten Regeln

-

Bau-Turbo und Gebäudetyp E heißen die zwei Instrumente, von denen die Politik derzeit sich und anderen die schnelle Schaffung von Wohnraum verspricht. Sie standen im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalen Fachforums „Gebäudehülle im Fokus“ des Gentner Verlags. Alle Referenten waren sich einig, dass das Bauen und mehr noch das Modernisieren mehr Tempo brauchen, nicht aber darüber, wie geeignet diese beiden Werkzeuge sind. Auf jeden Fall, das zeigten die Beiträge der Sachverständigen und Vertreter der Hersteller, stehen die erforderlichen Bauverfahren, Bauteile und Baustoffe bereits zur ­Verfügung. ­Alexander Borchert