Der Gesetzgeber schreibt eine kommunale Wärmeplanung vor. Als zentrale Maßnahme gilt der Bau von Wärmenetzen in Bestandsquartieren. Wie sie sich initiieren, planen und vor Ort umsetzen lassen, das erläutert die Studie „Vernetzte Wärmeversorgung in Bestandsquartieren“ der Deutschen Energie-Agentur, denn gerade für kleine Kommunen stellen sich viele technische und ökonomische Fragen. Die Studie zeigt, dass für die verschiedenen Ausgangslagen individuelle Lösungsansätze existieren, die auf regionaler Ebene zugleich Energiesicherheit, Innovation und Wertschöpfung schaffen können. Doch davor müssen verschiedene Interessen und Optionen abgewogen und passende Betreibermodelle gefunden werden. So wie beispielsweise in der badischen Stadt Bruchsal mit ihrer Klimastrategie 2050. Öffentliche Liegenschaften bilden den Startpunkt zum Aufbau von Quartierswärmenetzen. Die kommunalen Stadtwerke, die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe sowie diverse private Betreiber und Zulieferer engagieren sich. Mit Informationskampagnen und Online-Tools unterstützen sie das Vorhaben und werben bei den Bürgerinnen und Bürgern dafür, sich zu beteiligen. jb
Studie
Wärme planen

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