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Eigene Wallbox ist günstiger als Ladesäulen

E‑Auto-Besitzer stehen vor der Wahl: Öffentliche Ladesäulen oder die heimische Wallbox. Während an öffentlichen Ladesäulen durchschnittlich 54 Cent pro Kilowattstunde gezahlt werden – was bei einer 100‑Kilometer-Fahrt rund 11 Euro bedeutet – bietet das Laden zuhause mit einem Strompreis von 34,22 Cent pro Kilowattstunde erhebliche Kostenvorteile. Für den heimischen Einsatz empfiehlt sich eine 11‑Kilowatt‑Wallbox, die in der Regel völlig ausreichend ist.

Die Preise für eine solche Wallbox beginnen bei etwa 300 Euro. Hinzu kommen Installationskosten, die laut ADAC zwischen 500 und 2.300 Euro liegen. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern jährlich entstehen so etwa 1.100 Euro Stromkosten. Damit ergibt sich – im Vergleich zu den Kosten an öffentlichen Ladesäulen – ein jährlicher Kostenvorteil von rund 600 Euro. Errechnet man eine Gesamtkostenbasis von rund 2.000 Euro für Anschaffung und Installation, rentiert sich die Investition innerhalb von etwas mehr als drei Jahren.

Seit 2024 ist die steuerbare Registrierung von Wallboxen Pflicht. Diese Registrierung ermöglicht den Bezug reduzierter Netzentgelte und trägt zusätzlich zur Wirtschaftlichkeit bei. Weiterhin können günstigere Stromtarife und die Integration eigener Photovoltaikanlagen die Betriebskosten senken. Die Praxis zeigt, dass vor allem Vielfahrer ohne regelmäßige Lademöglichkeiten unterwegs von einer eigenen Wallbox profitieren. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt spielt auch der Bedienkomfort eine wichtige Rolle: Ein Ladestandard, der sich flexibel in das häusliche Energiemanagement integrieren lässt, bietet zusätzliche Vorteile. pgl