Springe zum Hauptinhalt Springe zum Hauptmenü Springe zur SiteSearch

KI-gesteuerte Straßenbeleuchtung senkt Energieverbrauch

Im Rahmen des R_Next-Projekts hat Regensburg das Reallabor R-Lab-Mobilität gegründet. Ein Teilprojekt ist das nun gestartete SDP. Mithilfe von optischen Sensoren erkennt das KI-gesteuerte Technik Fußgänger und Radfahrer in Echtzeit und beleuchtet nur den jeweiligen Bereich. Sinkt die Bewegung, reduziert sich die Lichtintensität automatisch auf ein Minimum. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken, ohne die Sicherheit im öffentlichen Raum zu beeinträchtigen.

Ein Lichtblick für Tier und Mensch

Die Beleuchtungstechnik soll nicht nur den Stromverbrauch senken, sondern auch Lichtverschmutzung reduzieren und die Tierwelt schützen. Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer des Unternehmens SDP, erklärt: „Normalerweise leuchten Lampen die ganze Nacht in voller Stärke. Diese Lampen leuchten nur auf, wenn Personen erkannt werden. Die Beleuchtung wird bei Bedarf hochgedimmt und dann, sobald die Person weiter entfernt ist, wieder langsam abgedunkelt. Somit können wir außerdem Rücksicht auf Anwohnende, aber auch auf nachtaktive Insekten nehmen, die durch künstliches Licht in ihrem natürlichen Verhalten gestört werden“.

Von links: Philipp Berr, Stadt Regensburg, Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer SDP, Manuel Weber-Grill, E/E Projektleiter SDP, Franziska Meier, Smart-City-Koordinatorin Stadt Regensburg, Alexander Rupprecht, Geschäftsführer TechBase Regensburg, Uwe Pfeil, TechBase Regensburg.

Vincent Wodowski, TechBase Regensburg

Von links: Philipp Berr, Stadt Regensburg, Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer SDP, Manuel Weber-Grill, E/E Projektleiter SDP, Franziska Meier, Smart-City-Koordinatorin Stadt Regensburg, Alexander Rupprecht, Geschäftsführer TechBase Regensburg, Uwe Pfeil, TechBase Regensburg.

Testbetrieb startete im Dörnberg-Viertel

Am 24.03.2025 startete der Testbetrieb mit 20 smarten Parkleuchten entlang der Radlroute 5 im Dörnberg-Viertel in Regensburg. Während der einjährigen Erprobungsphase werden die Ergebnisse kontinuierlich ausgewertet. Auch Anwohnende können Feedback geben. Zudem erfassen Sensoren verschiedene Nutzungsdaten, die zur weiteren Optimierung des Systems genutzt werden. „Bei zukünftigen Entwicklungen können dann auch zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie Informationsanzeigen, Alarmknöpfe oder Anpassungen im Design angegangen werden“., erklärt Anne Häner, Projektmanagerin bei der TechBase Regensburg.  Nach der erfolgreichen Testphase kann das System gegebenenfalls auf weitere Stadtgebiete ausgeweitet werden. Quelle: Techbase Regensburgar