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Statischer Schälversuch: Die Nasskleber-Proben wurden in Verbindung mit unterschiedlichen Folientypen für 60 min mit einem angehängten Gewicht unter Laborbedingungen belastet. - ZUB / Ulf Cadenbach
Die Bauforscher entwickelten ein Verfahren, mit dem sich die Leistungsfähigkeit von Nass-Verklebungen auf unterschiedlichen Bahnen bzw. Folien sowie Untergründen bewerten lässt. Mit seiner Hilfe untersuchten sie übliche Kombinationen von Untergründen, Klebemassen und Bahnen auf ihre Dauerhaftigkeit und Verarbeitungseigenschaften. Getestet wurden insgesamt 15 Nasskleber verschiedener Hersteller in Verbindung mit mehreren Folientypen auf Holzwerkstoffen und auf mineralischem Untergrund. Die meisten der betrachteten Materialkombinationen haben die Testläufe zur Dauerhaftigkeit erfolgreich bestanden. Ebenso zeigt die Studie, dass die Mehrzahl der Nasskleber hohe Belastungen aushalten, nachdem sie vollständig durchgetrocknet sind.
Kritisch ist vor allem die Bauphase, stellten die Forscher fest. Hintergrund: Bei nicht abgebundenen Klebemassen können schon kleine Lasten die Klebefuge schädigen und zum Versagen der Verbindung führen. Daher sollte man während der Abbindezeit in den ersten 14 Tagen ein Belasten der Verklebungen grundsätzlich vermeiden.
Download des Abschlussberichts und einer Kurzfassungen zum Forschungsprojekt. GLR