Eigentlich sollen Versorgungsverträge eine günstige und umweltfreundliche Wärmeversorgung sicherstellen. Doch Recherchen zeigen: In nicht wenigen Fällen führen überhöhte Umlagen, veraltete Anlagen und schlecht eingestellte Betriebsparameter zum Gegenteil. Auf schwarze Schafe hinzuweisen, ist auch Aufgabe der Energieberatung. Wie aknn die Branche solchen Missständen entgegenwirken? Werner Dorß
BMWSB und BMWK haben einen überarbeiteten und mit der Gebäudeenergiegesetz-Novelle verzahnten Referentenentwurf des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) vorgelegt.
104 große Kreisstädte und Stadtkreise in Baden-Württemberg müssen bis Ende 2023 einen kommunalen Wärmeplan erstellen. Auch viele kleinere Kommunen, für die es nicht verpflichtend ist, machen sich auf den Weg.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat seinen Zuschuss für die Erstellung kommunaler Wärmepläne im November 2022 erhöht. Das Förderangebot gilt bis Ende 2023.
Auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung des Gebäudebestands besteht vielfältiger Planungsbedarf auf kommunaler Ebene. Strategien, mit denen sich der Endenergiebedarf der Gebäude senken lässt, sind mit solchen zur Einbindung erneuerbarer Energien und unvermeidbarer Abwärme in...
Was ist bei Nah- und Fernwärmesystemen zu beachten, damit sie ihrer Rolle für die Erreichung der Klimaschutzziele gerecht werden? IWU-Wissenschaftler haben unter Berücksichtigung von Ergebnissen aus einem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt hierzu ein Thesenpapier erstellt.
Die Netzbetreiber stellten im vergangenen Jahr rund 162 TWh Wärme zur Verfügung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,2 % mehr als 2015. Der Anstieg ging im Wesentlichen auf den höheren Wärmebedarf der privaten Haushalte zurück.
Energetische Bewertung von dezentralen Frischwasserstationen Wohnungsstationen für die dezentrale Trinkwassererwärmung bieten Vorteile, z. B. im Hinblick auf die Trinkwasserhygiene. Allerdings bestehen bei der energetischen Bewertung im Rahmen der EnEV Unsicherheiten. In einem Gutachten hat das ITG Dresden einen Ansatz erarbeitet, den die KfW in die Liste der technischen FAQ übernehmen wird. Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, Bettina Mailach