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Alle Artikel zum Thema Schwerpunkt

1 Montagefreundlich, mit thermischer Trennung: Dieser Pufferspeicher besteht aus zwei Komponenten, die vor Ort zusammengesetzt werden. Im oberen Teil erfolgt die Warmwasserbereitung.
Heizungspuffer planen

Wie speichere ich – und wenn ja, wie viel?

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Die Heizung der Zukunft ist die Wärmepumpe, auch im Bestand setzt sie sich allmählich durch. Ob sie einen Pufferspeicher braucht, ist umstritten. In Diskussionsforen und sozialen Medien wird er zuweilen als „Effizienzkiller“ bezeichnet. Doch die Fachleute sagen: Seinen Gebrauch gilt es differenziert zu betrachten. Denn bei dieser Entscheidung – ob mit oder ohne, in welcher Größe, wie ins System eingebunden – spielen eine Menge an Faktoren eine Rolle. Gut ausgesucht und mit Bedacht geplant, kann der Speicher die Effizienz der Anlage erhöhen und nebenbei ihre Lebensdauer verlängern. Alexander Borchert

Gemeinschaftlich genutzte Speicher weisen gegenüber Heim­speichern eine höhere Auslastung auf, wodurch sich Ressourcen einsparen lassen.
Quartierspeicher optimiert PV-Nutzung

Ein Speicher für alle reicht

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Zentrale, gemeinschaftlich genutzte Batteriesysteme haben das Potenzial, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Selbst produzierter Strom lässt sich besser nutzen, um sich von öffentlichen Versorgern unabhängiger zu machen. Das zeigt ein Forschungsprojekt. Außerdem ergeben sich zusätzliche Erlösmodelle. Regulatorische Vorgaben stehen dem Ganzen aber noch im Weg. Markus Strehlitz

Batteriegroßspeicher sind das Bindeglied zwischen erneuerbaren Erzeugern in Gebäuden und Verbrauchern.
Gebäude als Energiespeicher

Häuser als Kraftwerke einbinden

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Künftig werden Gebäude Energie bereitstellen und aktiv am Energiesystem teilnehmen – als flexible, vernetzte Einheiten, die lokale Stabilität schaffen und neue Formen der Zusammenarbeit im Quartier ermöglichen. Wie, das zeigen die folgenden Beispiele. Hertha-Margarethe Kerz

Stromspeicher-Inspektion 2026

Neue Rekorde bei PV-Speichern

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Stromspeicher-Inspektion 2026 Zwölf Produkte traten in der diesjährigen Stromspeicher-Inspektion an – zwei davon erzielten neue Energieeffizienzrekorde. Außerdem erläutert die Stromspeicher-Inspektion 2026, warum die Speicherung von Netzstrom unter Berücksichtigung dynamischer Stromtarife nur mit effizienten Speichersystemen sinnvoll ist. Und sie nimmt die Garantiebedingungen der Heimspeicher unter die Lupe. Johannes Weniger, Nico Orth

Holzbau-Campus in Meersburg

Aus eigenem Holz geschnitzt

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Wenn eine Zimmerei sich selbst ein Haus baut, fordert dies natürlich die Berufsehre heraus. Der Familienbetrieb mit rund 60 Mitarbeitenden hat am Rand des Meersburger Gewerbegebiets gemeinsam mit dem Münchner Büro Klingelhöfer Krötsch Architekten eine Fertigungshalle, einen Bürotrakt und zehn Mitarbeiterwohnungen unter ein durchdachtes Konzept gestellt und den Holzbau zu drei Vierteln mit der eigenen Belegschaft selbst gebaut. Claudia Siegele

1  Ausgangspunkt der Betrachtung sind diese beiden Bestandsfenstertypen: Holzfenster aus Weichholz, Profiltiefe zirka 63 mm (links), Aluminiumfenster mit thermisch getrennter Rahmenkonstruktion (rechts).
Ökobilanz von Fenstertausch und -ertüchtigung

Nachhaltige Alternativen zum Austausch

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Ein Forschungsprojekt an der Hochschule für Technik Stuttgart hat untersucht, wie sich der Komplett­austausch von Bestandsfenstern zu verschiedenen Varianten ihrer energetischen Ertüchtigung verhält – in Bezug auf die klimawirksamen Emissionen im Lebenszyklus. Durchgespielt wurde das anhand von für die 1970er bis 1990er typischen Holz- und Aluminiumfenstern. Entstanden ist eine Entscheidungshilfe für Planende und Energie­beratende. Markus Binder, Svenja Schäfer

Es gibt viele Möglichkeiten für nachhaltiges Bauen. Häufig werden diese aber zu spät in den Planungsprozess einbezogen.
Mehrkostenmythos beim nachhaltigen Bauen hinterfragt

Es lohnt sich doch

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Wer nachhaltig baut, baut teurer. Ob diese These stimmt, damit hat sich eine Diskussionsrunde auf dem Jahres­kongress der DGNB beschäftigt. Die Kernaussagen: Nachhaltiges Bauen rechnet sich auf vielfältige Weise und ist auch eine Sache der Perspektive. Markus Strehlitz

Vergleichbarkeit von Wärmepumpen mit anderen Heizsystemen

Drei Zahlen, kein gemeinsamer Nenner

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Die Jahres­arbeitszahl (JAZ) ist zwar ein nützlicher Wert für Fachplaner, aber für Laien und den Vergleich mit fossilen Systemen weitgehend ungeeignet – sie verschleiert das enorme Einsparpotenzial der Wärmepumpe. Hingegen macht eine Erzeugeraufwandszahl als gemeinsame Vergleichsgröße alle Heizsysteme auf einer Skala direkt vergleichbar. Wilfried Walther

Wintertest im Labor: Monoblock-Wärmepumpen zeichnen sich dadurch aus, dass neben der Wärmegewinnung aus der Außenluft auch die Wärmeübergabe an das Heizwasser im Gerät stattfindet. Die wasserführende Leitung zwischen Gerät und Gebäude ist die Achillesferse der Anlage und sollte entsprechend gut gedämmt sein.
Propan-Wärmepumpen bei Stromausfall

Härtetest für Monoblock-Geräte

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Anfang Januar stellte der Stromausfall im Berliner Südwesten viele Betroffene auf eine Nervenprobe. Besitzer:innen von Propan-Wärmepumpen wurden zusätzlich durch das Gerücht über eine angebliche Explosionsgefahr durch das Kältemittel verunsichert. So haltlos diese Behauptung auch ist, kann sie doch Modernisierungswillige von einem Wechsel zur Umweltwärme abhalten. Energieberatende können jedoch auf die Ängste eingehen und zugleich über die Vorteile einer Modernisierung aufklären. Alexander Borchert

Wärmepumpen-PV-Anlage: Der Bildausschnitt zeigt die hydraulische Anbindung der Wärmepumpe an einen Pufferspeicher.
Warum gute Technik schlecht läuft

Effiziente Technik – ineffizienter Betrieb

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Systeme aus Wärmepumpe, Photovoltaik, Batteriespeicher und Energiemanagementsystem gelten als neue Standardarchitektur der Energiewende in Wohngebäuden. Auf dem Papier funktionieren sie hocheffizient – im realen Betrieb bleiben sie nicht selten hinter ihren Möglichkeiten zurück. Eine Praxisstudie identifiziert eine bislang nicht berücksichtigte systemische Verlustdimension. Sie entsteht im Zusammenspiel des Gesamtsystems. Moritz Brembs

1  Bilanzrahmen bei der Ermittlung der Arbeitszahlen
Wärmepumpen in Bestandsgebäuden, Teil 3

Praxistest bestanden

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In der Beratungspraxis taucht immer wieder die gleiche Frage auf: Wie effizient sind Wärmepumpen in älteren Bestandsgebäuden tatsächlich – und welche wesentlichen Stellschrauben gibt es, wenn parallel dazu nur begrenzt saniert wird? Das Forschungsprojekt „Wärmepumpen-Praxis im hessischen Wohngebäude­bestand“ liefert dazu Feldergebnisse für das Jahr 2024 und gibt Einblicke aus Vor-Ort-Terminen. Dieser dritte Beitrag fasst die Effizienz-Auswertungen und zentrale Begleitbefunde ­zusammen. Stefan Swiderek, Marc Großklos, Nikolaus Diefenbach, Guillaume Behem

GEB FOKUS Kommunale Wärmeplanung

Kommunale Wärmeplanung

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Der Prozess der kommunalen Wärmeplanung in Deutschland hat offiziell mit dem Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes am 1. Januar 2024 begonnen. Bereits bis Mitte Mai 2025 hatten über die Hälfte der deutschen Kommunen mit der Erarbeitung ihrer Wärmepläne begonnen. Für Energieberater:innen tun sich vielfältige Möglichkeiten auf, ihre Expertise einzubringen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Brandschutz bei PV‑Fassaden

Zwischen Regelwerk und Einzelfall

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Anders als bei Dachanlagen ist bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) kein „Add-on“, sondern fester Bestandteil der Außenwand – und damit brandschutzrechtlich kein Selbstläufer. Insofern steht BIPV im Spannungsfeld zwischen klar definierten bauordnungsrechtlichen Anforderungen und auslegungsabhängiger Praxis, die sich projektweise erheblich unterscheiden kann. Wer BIPV sicher integrieren will, muss Gebäudeklasse, Baustoff­klassifizierung, Nachweisführung und Systemaufbau frühzeitig zusammen denken. Claudia Siegele

1  Mit dem Sanierungsblendrahmen Schüco AWS 75.SI+ Reno aus Aluminium lassen sich Alt-Fenster aus Aluminium, Holz oder Kunststoff mit funktionsfähigem Wandanschluss modernisieren.
Ökobilanz von Glas und Rahmen

Das Fenster und sein Fußabdruck

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Fenster können für Energieverluste im Gebäude sorgen oder für Energiegewinne – manchmal zu viel von beidem. Bei einer Lebenszyklusbetrachtung eines Bau- oder Umbauprojektes müssen ebenso Energieaufwand und Treibhausgasemissionen bei der Herstellung mitbedacht werden, genauso wie ihre Kreislauffähigkeit. Das geht bis hin zur Frage, ob im Bestand letztlich Austausch oder Erneuerung zielführend sind. Alexander Borchert

Mit einer Infrarotkamera die Temperatur einer Scheibe direkt zu bestimmen, ist leider unmöglich, da das Glas, ebenso wie metallische Oberflächen, nicht die Temperatur der Scheibe zeigt, sondern einen Mix aus der reflektierten Temperatur anderer Raumumschließungsflächen und der Scheibe selbst.
Heizglas – effiziente Wärme oder Energiefalle?

Unsichtbares Versprechen

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Infrarot-Fensterheizungen sind in die Verglasung integriert und nutzen spezielle Zinkoxid-Beschichtungen, um die Glasscheibe zu erwärmen. Ihr Wirkprinzip ist ähnlich der Sonne – Menschen spüren die in den Raum abstrahlende Wärme unmittelbar auf ihrer Haut und der Kleidung, die Luft im Raum wird nur geringfügig konvektiv erwärmt. Wie effizient sind solche Strom-Direktheizungen und ist es sinnvoll, das dünnste und thermisch schwächste Bauteil der Hülle – die Verglasung – zu ­beheizen? Was spricht für diese Lösung, was dagegen? Claudia Siegele

Energiestandards im Vergleich

Projekt Square: now or next?

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Zwei identische Mehrfamilienhäuser, zwei unterschiedliche energetische Standards – und die zentrale Frage: Wie hoch sind die tatsächlichen Energie- und CO₂-Einsparungen, die Wirtschaftlichkeit und die Nutzerakzeptanz im direkten Vergleich? Antworten liefern die Monitoringergebnisse zweier bewohnter Gebäude im Projekt Square in Mannheim im Zeitraum der Jahre 2021 bis 2024. Patrick Elsässer, Carolin Oesterle

1 Bei den Großbrandversuchen wurden mineralische Platten exemplarisch auf ihre Schutzwirkung getestet. Sowohl eine sechs Millimeter dünne Faserzementplatte (Knauf Aquapanel Cement Board Rooftop) sowie zwei zementgebundene Holzspanplatten (Cetris Basic Board) in acht und zwölf Millimeter Dicke wurden unmittelbar auf die EPS-Dämmplatten aufgelegt.
Brandsicherheit von PV-Anlagen auf Flachdächern

Brandschutz im Paket

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Mit der sich etablierenden Solarpflicht steigen die Anforderungen an sichere PV-Lösungen auf Flachdächern. Entscheidend sind nicht einzelne Materialien, sondern das Zusammenspiel des gesamten Dachaufbaus. Neue Untersuchungen zeigen, welche Konstruktionen verlässlich schützen. Ulrich Meier

Die mit ökologischen Baustoffen errichtete Waldorf-Kinderkrippe in Villingen-­Schwenningen hat der freie Architekt Otto Merz entworfen und geplant (www.otto-merz.eu)
Neue und wiederentdeckte Baustoffe

Zurück in die Zukunft

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An Baustoffen gibt es mehr als Beton, Kalksandstein, Stahl oder Ziegel. Alternativen wie Holz, Lehm oder Stroh punkten fast durchweg mit CO₂-sparender Herstellung und Kreislauffähigkeit. Da die Lebenszyklusbilanz eines Gebäudes zukünftig wichtiger werden wird, sollten sich Energieberatende mit diesen Materialien beschäftigen – auch wenn manche noch in der Entwicklung sind. Alexander Borchert

Feuchteverhalten von zweischaligem Mauerwerk

Das Trocknungswunder

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Zweischaliges Mauerwerk ist in Nordeuropa ab zirka 1860 die typische Außenwandkonstruktion bei Wohnbauten. In Norddeutschland trifft man sie heute bei 60 Prozent aller Häuser an, viele davon immer noch ohne Kerndämmung. Das hat mit der Angst vor Feuchteschäden zu tun, die sich sogar in der Forderung einer Wandbelüftung in der DIN 1053 niederschlug. Diese Angst aber ist unbegründet, was bereits 1984 wissenschaftlich erwiesen wurde. Werner Eicke-Hennig

1  Gut gemeint, aber nicht gut ausgeführt, und in der Baustellenrealität leider öfter anzutreffen: Die mehrlagige Anbringung der XPS-Platten, hier auch mit Dübelung, ist nicht normgerecht.
Typische Mängel bei der Sockeldämmung

Aus den Fehlern der anderen ­lernen

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Im Sockelbereich, am Übergang von den erdberührenden Bauteilen zur Fassade, hat eine Dämmung besonderen Anforderungen zu genügen. Sie müssen bei der Planung und bei der Ausführung berücksichtigt werden, doch gerade letztere lässt oft zu wünschen übrig. Der Beitrag stellt die häufigsten Fehler vor und erläutert die Folgen, die sie haben können. Dirk Baune

Suffizienzhaus U10

Form follows foundings

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In Kassel haben Foundation 5+ Architekten zusammen mit einer zehnköpfigen Baugruppe die letzte Baulücke des neuen Martini Quartiers mit einem Massivholzbau geschlossen. Entstanden ist ein ressourcenschonendes und kostengünstiges Gebäude zum gemeinschaftlichen Wohnen. Neben der Bauweise sind das Vermietungsmodell und der hohe Anteil von gebrauchten und recycelten Baumaterialien wegweisend. Claudia Siegele

1  Ansicht der Backstein-Reihenhaussiedlung in Kiel-Russee, erbaut 1938 als Wohnfürsorgeanstalt
Niedriginvestive serielle Gebäudedämmung

Sanierung geht auch sozial­verträglich

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Gehen Realeinkommen und Baupreise entgegengesetzte Wege, bieten niedriginvestive Dämmmaßnahmen sozialverträgliche Lösungen für die Energieeinsparung in Wohn- und Zweckbauten. Wie die Einblasdämmung, minimalinvasiv und mit kurzen Amortisationszeiten, schnell umsetzbar in Hohlräumen von Außenbauteilen und auf Böden. Rund 60 Prozent der acht Milliarden Quadratmeter opaker Außenbauteile im Bestand eignen sich für diese Dämmtechnik. Mit Erfolg umgesetzt wurde sie zum Beispiel in einer Reihenhaussiedlung von 1938 in Kiel. Werner Eicke-Hennig

Wärmestrahlung vom Bauteil in den Raum
Energetische Sanierung im bewohnten Zustand

Warme Wände

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Die Methode der thermischen Bauteilaktivierung kann vielfältiges bewirken: Sie trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Primärenergiebedarf bei, schafft ein behagliches Raumklima, schützt
historische Bausubstanz und erlaubt eine energieeffiziente Sanierung im bewohnten Zustand. Katja Biek, Maria Kuzminskaia

Energetische Sanierung einer Wohnanlage von 1972

Der Planer, die WEG und das Mehr

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Eigentlich wollte die von Schäden und Schimmel genervte Wohnungseigentümergemeinschaft lediglich die maroden Fassaden aus asbesthaltigen Faserzementplatten ihrer 13 Gebäude im Münchner Westen auf Vordermann bringen. Doch bei der Bestandsanalyse zeigte sich in Anbetracht der Fördermöglichkeiten, dass die Gesamtsanierung zum Effizienzhaus 55 wirtschaftlicher war. Claudia Siegele

Denkmalschutz und Energieeffizienz müssen zum Erhalt unserer Baukultur Hand in Hand gehen – das Kompromisse erfordert auf beiden Seiten.
Denkmalschutz und energetische Sanierung

Wasch mir den Pelz,

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Alte Gebäude haben bereits viel für unser Klima und den Schutz der Ressourcen getan. Mit ihren oft gut reparaturfähigen Konstruktionen haben sie Jahrhunderte überdauert. Damit baukulturell wertvolle Gebäude und Quartiere umfassende Sanierungen unbeschadet überstehen, müssen Fachplaner und Denkmalbehörden kooperieren. Klar ist: Solche Projekte stehen immer im Spannungskonflikt zwischen Bewahren und Modernisieren – doch wie weit gehen die Kompromisse bei der energetischen Effizienz? Wolfgang Hierl, Marina Grießer