Eine aktuelle Studie des Sinus-Instituts im Auftrag des Vereins Heimatwurzeln zeigt, dass das Vertrauen der gesellschaftlichen Mitte in die Klimapolitik gering ist. Befragte aus bürgerlichen Milieus nehmen steigende Lebenshaltungskosten als zentrales Problem wahr, untere soziale Milieus priorisieren wirtschaftliche Stabilität.
Die Initiative Klimaneutrales Deutschland gibt sich angesichts gesunkener Emissionen 2024 und der Einigung von Union, SPD und Grünen auf beachtliche Investitionen in die erforderlichen Maßnahmen optimistisch.
Deutschland hat gewählt – nun gilt es, die energiepolitischen Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Verbände aus der Energiebranche fordern eine zügige Regierungsbildung und klare Rahmenbedingungen für die Wärmewende. Investitionen, Planungssicherheit und die Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien stehen im Fokus.
Anlässlich der Bundestagswahl appellieren Vertreter:innen der Wissenschaft an die künftige Regierung, den Gebäudesektor weiter auf Klimakurs zu bringen.
Ab heute lebt die Menschheit wieder „auf Pump“. Zwar gibt es laut der Umweltorganisation Germanwatch Anzeichen für einen Wendepunkt bei der Übernutzung der natürlichen Ressourcen, aber immer noch keinen Rückgang.
Deutlich rückläufige Heizungsverkäufe prägten das Jahr 2023. Für dieses Jahr wird jedoch eine Konsolidierung erwartet.
Der Expertenrat für Klimafragen ist skeptisch, ob die bislang beschlossenen Maßnahmen im Gebäudebereich ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen. Insbesondere kritisieren die Fachleute, dass eine Minderung erst zum Ende des Planjahrzehnts erfolgen soll.
Eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes, eine EEG-Novelle und ein Solarbeschleunigungspaket sollen den Klimaschutz voranbringen. So lauten die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.
SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Er sieht ein eigenes Ministerium für Bauen vor.
Im Vorfeld der Bundestagswahl haben über 40 Organisationen ein Papier zur Diskussion über die Energie- und Klimapolitik der nächsten Legislaturperiode veröffentlicht.
Die internationale Klimaschutzpolitik und die verstärkte Zusammenarbeit im Nuklearbereich waren Schwerpunkthemen beim diesjährigen Treffen der deutschsprachigen Umweltministerinnen, das am 29. und 30. April in Münster stattfand.
Vor Kurzem hat ein Klagebündnis aus Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und vielen Einzelklägern Klage vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erhoben. Gegenstand war die völlig unzureichende deutsche Klimapolitik.
Mit Besorgnis sieht das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. die derzeitige Preisentwicklung bei fossilen Energien: Niedrige Preise für Fossile dürfen nicht klimapolitisch zum Nichtstun verleiten. Erneuerbare Energiequellen sollten weiter ausgebaut die Entwicklung von Stromspeichertechniken forciert werden.
Voraussetzung, um die Klimaziele zu erreichen, ist der verstärkte Einsatz von Bioöl und Biogas am Wärmemarkt. Aber: Die derzeitigen Rahmenbedingungen verhindern die Erschließung der Potenziale von Biobrennstoffen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer Studie, die Prof. Manfred Kleemann im...